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Kapitelanfang der Weihnachtsgeschichte ]
Die Luft war mit Schatten angefüllt, die in ruheloser Hast klagend hin und
her schwebten. Jeder trug eine Kette wie Marleys Geist; einige wenige waren
zusammengeschmiedet (wahrscheinlich schlechte Minister), keines war ganz
fessellos. Viele waren Scrooge während ihres Lebens bekannt gewesen. Ganz
genau hatte er einen alten Geist in einer weißen Weste gekannt, der einen
ungeheuren eisernen Geldkasten hinter sich herschleppte und jämmerlich
schrie, einem armen, alten Weibe mit einem Kinde nicht beistehen zu
können, das unten auf einer Türschwelle saß. Man sah es
deutlich, ihre Pein war, sich umsonst bestreben zu müssen, den Menschen
Gutes zu tun und die Macht dazu auf immer verloren zu haben.
Ob diese Wesen in dem Nebel zergingen oder ob sie der Nebel einhüllte,
wusste er nicht zu sagen. Aber sie und ihre Gespensterstimmen vergingen zur
gleicher Zeit und die Nacht wurde wieder so, wie sie bei seinem Nachhausegehen
gewesen war. Scrooge schloss das Fenster und untersucht die tür, durch die
das Gespenst eingetreten war. Sie war noch verschlossen und veriegelt, wie
vorher. Er versuchte zu sagen: Dummes Zeug, blieb aber bei der ersten Silbe
stecken, und da er von der inneren Bewegung, oder von den Anstrengungen des
Tages, oder von seinem Einblick in die unsichtbare Welt, oder von der
Unterhaltung mit dem Gespenst, oder der späten Stunde sehr erschöpft
war, so ging er sogleich ins Bett, ohne sich auszuziehen, und sank schnell in
Schlaf.
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